Der Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche (AABevK) ist ein Zusammenschluss von etwa 100 kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken der evangelischen Landeskirchen und anderer kirchlicher Einrichtungen in Deutschland (und der Schweiz) mit einem Buchbestand von insgesamt etwa 4 Millionen Bänden.

Das Ziel aller dieser Bibliotheken ist es, dass Sie Texte, die Sie benötigen, finden und bekommen - unabhängig davon ob sie gedruckt oder online veröffentlicht wurden.

Fortbildung: Metadaten und Linked Open Data in Bibliotheken und Archiven

Verfasst am 07.12.2016 von

Die Initative Fortbildung macht auf ihre Veranstaltung aufmerksam:

Metadaten und Linked Open Data in Bibliotheken und Archiven – eine Einführung
In diesem Seminar geht es darum, was Metadaten sind, und wie sich unser Denken über Metadaten und unser Umgang mit ihnen in den letzten Jahren verändert hat. Wir sprechen nicht nur über das Konzept Linked Data, sondern befassen uns damit, wie Metadaten als Linked Data dargestellt und erfasst, gespeichert und durchsucht werden können. Wir fragen uns, was das Open in Linked Open Data bedeuten kann, und welche Möglichkeiten es gibt, unsere eigenen Daten mit denen anderer anzureichern und auszutauschen. Durch kleine Übungen wird das im Seminar erfahrene Wissen erprobt.

23. – 24. Februar 2017, Nieders. SUB Göttingen
Kosten: 160 EUR ohne Übernachtung (Frühbuchertarif 140 EUR bis zum 06.01.2017)
Nähere Informationen im ausführlichen Programm.

Nach oben

Feierliche Wiedereröffnung der Bibliothek der Augustana-Hochschule

Verfasst am 23.11.2016 von

Nach fast zwei Jahren An- und Umbau nimmt die Bibliothek der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau wieder ihren regulären Betrieb auf. In einem Festakt mit über 200 Gästen wurde am 18. November 2016 die Wiedereröffnung feierlich begangen.

Mitglieder der Verbandsleitung waren persönlich zum Gratulieren gekommen. Die Leiterin Anja Emmerich hob in ihrem Grußwort die langjährige Mitarbeit (seit 44 Jahren!) und das außergewöhnliche Engagement der Augustana-Bibliothek im VkwB hervor.

Lesen Sie hierzu auch die ausführliche Pressemitteilung der Augustana-Hochschule.


von links: Thilo Liebe, Armin Stephan, Eva Graffmann, Anja Emmerich (zum Vergrößern klicken)

 

Nach oben

Rahmenvertrag zu §52a und §52b UrhG

Verfasst am 23.11.2016 von

Nach ungewöhnlich harten und langwierigen Verhandlungen haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund und die VG WORT auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Schriftwerke nach § 52a UrhG (elektronischer Semesterapparat) an öffentlichen Hochschulen verständigt.
Darüber hinaus haben sich die Kultusministerkonferenz, die Verwertungsgesellschaft WORT und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst nach ebenfalls schwierigen Verhandlungen auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52b UrhG für die Zugänglichmachung von Werken an elektronischen Leseplätzen in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven verständigt.

Um auch nach dem 1.1.2017 neue Werke in elektronische Semesterapparate einzupflegen, muss die Hochschule direkt mit der VG Wort den Vertrag abschließen. Für jedes neue Werk muss sie strenge Umfangsvorgaben einhalten, der VG Wort genaue Einzelnachweise erbringen, sowie eine Vergütung pro Seite und Unterrichtsteilnehmer zahlen. Bis zum 31.12.2016 eingestellte Werke unterliegen noch dem alten Rahmenvertrag, brauchen also nicht entfernt zu werden.

Wegen des umständlichen Verfahrens des Einzelnachweises hat das Urheberrechtsbündnis den Ländern und den einzelnen Hochschulen dringend geraten, diesem Vertrag nicht beizutreten. Viele Landes- bzw. Hochschulrektorenkonferenzen sind dieser Empfehlung gefolgt. Aus unserem Kreis haben sich z.B. die Augustana-Hochschule und die Evang. Hochschule RWL entschlossen, dem Vertrag nicht beizutreten.

Wir empfehlen betroffenen Einrichtungen, sich über die Websiten der KMK, des dbv und des Urheberrechtsbündnisses regelmäßig über den neuesten Stand zu informieren. Der VkwB hat eine Anfrage bei der EKD gemacht, ob von dort eine Handlungsempfehlung ausgesprochen wird.

Pressemitteilung des Urheberrechtsbündnisses vom 11.10.2016 mit Verlinkungen zu den Rahmenverträgen
Pressemitteilung des Urheberrechtsbündnisses vom 07.11.2016 mit weiteren Handlungsempfehlungen
Infotext der dbv-Rechtskommission
Präsentationen einer Infoveranstaltung der Uni Duisburg-Essen

(Beitrag aktualisiert am 24.11.2016)

Ergänzung am 28.11.2016:
Entgegen der Auffassung, dass bereits eingestelltes Material pauschal abgegolten ist und bis zum Ablauf des WS 2016/17 genutzt werden kann, gibt es jetzt eine Information aus dem Wissenschaftsministerium (MIWF) Nordrhein-Westfalen, dass man auch eine andere Rechtsauffassung vertreten kann: Der bisherige Vertrag (inklusive der Pauschalvergütung) beziehe sich auf die Nutzung, nicht auf das Datum der Einstellung von Material in ein hochschulisches Lernmanagementsystem. Letztendlich bleibe es aber Risikoabwägung der Hochschule.
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die PH Ludwigsburg schließen sich dieser Auffassung an und entfernen zum 31.12.2016 urheberrechtliches Material aus den Lernplattformen.
Die EKD beobachtet die Entwicklung und spricht zurzeit keine Handlungsempfehlung aus.

 

Nach oben

Umfrage Fragmentenbestände: Meldefrist verlängert

Verfasst am 23.11.2016 von

Die Altbestandskommission führt im Rahmen eines Projektes zurzeit eine umfassende Erhebung von Daten über Fragmentenbestände in den kirchlichen Bibliotheken durch.

Der Fragebogen steht im Anhang der Publikation "Das Ganze im Fragment: Handschriftenfragmente aus Bibliotheken, Archiven und Museen", welche im Juni an alle Mitglieder kostenfrei versandt wurde.

Die Altbestandskommission bat herzlich darum, den Fragebogen auszufüllen und per Post, Fax oder Mail zurückzusenden.

Die Meldefrist hierzu wurde nun bis zum 31.12.2016 verlängert.

Nach oben

8. Tagung des Arbeitskreises der Kirchlichen Hochschulbibliotheken 2017

Verfasst am 21.11.2016 von

Der Arbeitskreis der Kirchenlichen Hochschulbibliotheken (AKKH) tagt vom 6. bis 8. März 2017 in Benediktbeuern.

Im Zentrum der Fortbildung stehen E-Books in wissenschaftlichen Bibliotheken.

Der Tagungsbeitrag beträgt (inkl. Übernachtung, Verpflegung) 190 EUR. Die Anmeldung ist bis spätestens 16.12.2016 möglich. Nähere Informationen finden Sie im Tagungsprogramm.

Nach oben

Notfallverbund Kassel und Nordhessen gegründet

Verfasst am 16.11.2016 von

Am 11. November 2016 hat sich der Notfallverbund Kassel und Nordhessen gegründet.

Von unseren Mitgliedern sind die Landeskirchliche Bibliothek Kassel und die Bibliothek des Predigerseminars Hofgeismar beteiligt.

Die Pressemitteilung, und eine Kurzmeldung der epd.

(Meldung aktualisiert am 21.11.2016)

Nach oben

Fortbildung für Bibliotheken über neue Rechtsentwicklungen

Verfasst am 16.09.2016 von

Vom 1. bis 2. Dezember 2016 informiert in Berlin die Fortbildung "Medienwandel und Digitale Agenda – neueste Rechtsentwicklungen" über die neueste Rechtslage im Zusammenhang mit dem bibliothekarischen Alltagsgeschäft.

Anmeldung bei der "Initiative Fortbildung" bis zum 25.11.2016, Kosten 180 EUR (Frühbuchertarif 150 EUR bis zum 30.09.2016). Weitere Informationen finden Sie hier.

Nach oben

5. Sitzung der evangelischen hessischen Bibliotheken am 05.09.2016

Verfasst am 16.09.2016 von

Das jährliche Treffen der evangelischen hessischen Bibliotheken fand diesmal in Kassel statt. Einen Kurzbericht finden Sie hier.

Nach oben

Konrad von Rabenau (1924-2016)

Verfasst am 28.07.2016 von

Vor einigen Tagen, am 23. Juli, verstarb im Alter von 92 Jahren der Berliner Theologe Konrad von Rabenau, der als promovierter Alttestamentler seit 1956 Dozent am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg und ab 1973 Oberkirchenrat in der Kirchenkanzlei der EKU und beim Sekretariat des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR war.

Besondere Bedeutung für unsere kirchlichen Bibliotheken erlangte er nach seiner Pensionierung im Jahr 1989, als er begann, kirchliche Bibliotheksbestände in Ostdeutschland zu sichern und zu erfassen. Das wichtigste Instrument dieser Tätigkeit war der Kirchliche Zentralkatalog historischer Buchbestände im gebiet der ehemaligen DDR. Darüber hinaus befasste er sich intensiv und erfolgreich mit Fragen der Einbandforschung. Die Ergebnisse seiner Tätigkeit zur Katalogisierung sind in der Bibliothek des Evangelischen Zentralarchivs dokumentiert, seine Sammlung zur Bibliotheks- und Einbandgeschichte übergab er ein Jahr vor seinem Tod der Staatsbibliothek zu Berlin. Dies und mehr ist nachzulesen in einem Artikel in der Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Rabenau).

Wir erinnern uns an Konrad von Rabenau als eindrucksvolle Persönlichkeit und als einen der wichtigsten Akteure des kirchlichen Bibliothekswesens im Bereich der ehemaligen DDR.

(Dr. Michael Häusler, Bibliothek für Diakonie und Entwicklung, Berlin)

Nach oben

Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche in Wittenberg

Verfasst am 07.06.2016 von

Die 11. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche (AABevK) tagte vom 9. bis 11. Mai 2016 in der Lutherstadt Wittenberg. Die 57 Teilnehmenden diskutierten und  verabschiedeten ein Strategiepapier, das die Ziele der Arbeitsgemeinschaft, der rund 60 Archive und 100 Bibliotheken angehören, aktuell definiert. Kirchlicher Auftrag, Medienwandel sowie Kooperationen und Verbundlösungen standen im Mittelpunkt des Papiers, dass in den beiden Verbänden (Verband kirchlicher Archive und Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken) umgesetzt und in den Alltag transformiert werden soll.

Wittenberg_2016

Abb.: Der scheidende stellvertretende Vorsitzende der AABevK, Armin Stephan (Neuendettelsau), überreicht dem scheidenden Vorsitzenden Michael Häusler (Berlin) ein Präsent. Im Hintergrund die neue Vorsitzende der AABevK, Bettina Wischhöfer (Kassel) (Foto: Gabriele Stüber).

Nach der Satzung des Institutionenverbands, einer Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fanden auch Verbands- und Vorstandswahlen statt. Zur neuen Vorsitzenden  wurde Dr. Bettina Wischhöfer (Kassel) gewählt. Sie löst Dr. Michael Häusler (Berlin) ab. Erstmals in der 80-jährigen Geschichte der Arbeitsgemeinschaft steht somit eine Frau an der Spitze der Organisation. Zum zehnköpfigen Vorstand gehören weiterhin für den Verband kirchlicher Archive der neu gewählte Leiter Dr. Udo Wennemuth (Karlsruhe) mit den beiden Stellvertretern Dr. Henning  Pahl (Berlin) und Dr. Johann-Peter Wurm (Schwerin), für den Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken die im Amt bestätigte Leiterin Anja Emmerich (Bielefeld) mit ihren beiden Stellvertreterinnen Dr. Mareike Rake (Hannover) und Bettina Schmidt (Stuttgart) sowie die Gruppe der juristischen Dezernenten und Referenten Dr. Rainer Rausch (Dessau), Dr. Anne-Ruth Wellert (Kassel) und Dr. Gerhard Eibach (EKD Hannover mit beratender Stimme).

Nach oben