Der Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche (AABevK) ist ein Zusammenschluss von etwa 100 kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken der evangelischen Landeskirchen und anderer kirchlicher Einrichtungen in Deutschland (und der Schweiz) mit einem Buchbestand von insgesamt etwa 4 Millionen Bänden.

Das Ziel aller dieser Bibliotheken ist es, dass Sie Texte, die Sie benötigen, finden und bekommen - unabhängig davon ob sie gedruckt oder online veröffentlicht wurden.

Fortbildung: Bestandserhaltungskompetenz – Theorie und Praxis

Verfasst am 21.09.2016 von

Am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 findet in Mainz eine Fortbildung zur Bestandserhaltungskompetenz statt. (Kosten: 75 EUR, Anmeldeschluss: 30. September 2016) Weitere Informationen finden Sie hier.

Ziel der Fortbildung ist es, Bibliothekarinnen und Bibliothekare zu ertüchtigen, vorbeugenden Bestandsschutz zu leisten, Bestandschäden zu gewichten, Gefahren einzuschätzen, konservatorische und restauratorische Maßnahmen zu planen, zu veranlassen und zu beauftragen.

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Fortbildung für Bibliotheken über neue Rechtsentwicklungen

Verfasst am 16.09.2016 von

Vom 1. bis 2. Dezember 2016 informiert in Berlin die Fortbildung "Medienwandel und Digitale Agenda – neueste Rechtsentwicklungen" über die neueste Rechtslage im Zusammenhang mit dem bibliothekarischen Alltagsgeschäft.

Anmeldung bei der "Initiative Fortbildung" bis zum 25.11.2016, Kosten 180 EUR (Frühbuchertarif 150 EUR bis zum 30.09.2016). Weitere Informationen finden Sie hier.

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5. Sitzung der evangelischen hessischen Bibliotheken am 05.09.2016

Verfasst am 16.09.2016 von

Das jährliche Treffen der evangelischen hessischen Bibliotheken fand diesmal in Kassel statt. Einen Kurzbericht finden Sie hier.

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Konrad von Rabenau (1924-2016)

Verfasst am 28.07.2016 von

Vor einigen Tagen, am 23. Juli, verstarb im Alter von 92 Jahren der Berliner Theologe Konrad von Rabenau, der als promovierter Alttestamentler seit 1956 Dozent am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg und ab 1973 Oberkirchenrat in der Kirchenkanzlei der EKU und beim Sekretariat des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR war.

Besondere Bedeutung für unsere kirchlichen Bibliotheken erlangte er nach seiner Pensionierung im Jahr 1989, als er begann, kirchliche Bibliotheksbestände in Ostdeutschland zu sichern und zu erfassen. Das wichtigste Instrument dieser Tätigkeit war der Kirchliche Zentralkatalog historischer Buchbestände im gebiet der ehemaligen DDR. Darüber hinaus befasste er sich intensiv und erfolgreich mit Fragen der Einbandforschung. Die Ergebnisse seiner Tätigkeit zur Katalogisierung sind in der Bibliothek des Evangelischen Zentralarchivs dokumentiert, seine Sammlung zur Bibliotheks- und Einbandgeschichte übergab er ein Jahr vor seinem Tod der Staatsbibliothek zu Berlin. Dies und mehr ist nachzulesen in einem Artikel in der Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Rabenau).

Wir erinnern uns an Konrad von Rabenau als eindrucksvolle Persönlichkeit und als einen der wichtigsten Akteure des kirchlichen Bibliothekswesens im Bereich der ehemaligen DDR.

(Dr. Michael Häusler, Bibliothek für Diakonie und Entwicklung, Berlin)

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Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche in Wittenberg

Verfasst am 07.06.2016 von

Die 11. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche (AABevK) tagte vom 9. bis 11. Mai 2016 in der Lutherstadt Wittenberg. Die 57 Teilnehmenden diskutierten und  verabschiedeten ein Strategiepapier, das die Ziele der Arbeitsgemeinschaft, der rund 60 Archive und 100 Bibliotheken angehören, aktuell definiert. Kirchlicher Auftrag, Medienwandel sowie Kooperationen und Verbundlösungen standen im Mittelpunkt des Papiers, dass in den beiden Verbänden (Verband kirchlicher Archive und Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken) umgesetzt und in den Alltag transformiert werden soll.

Wittenberg_2016

Abb.: Der scheidende stellvertretende Vorsitzende der AABevK, Armin Stephan (Neuendettelsau), überreicht dem scheidenden Vorsitzenden Michael Häusler (Berlin) ein Präsent. Im Hintergrund die neue Vorsitzende der AABevK, Bettina Wischhöfer (Kassel) (Foto: Gabriele Stüber).

Nach der Satzung des Institutionenverbands, einer Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fanden auch Verbands- und Vorstandswahlen statt. Zur neuen Vorsitzenden  wurde Dr. Bettina Wischhöfer (Kassel) gewählt. Sie löst Dr. Michael Häusler (Berlin) ab. Erstmals in der 80-jährigen Geschichte der Arbeitsgemeinschaft steht somit eine Frau an der Spitze der Organisation. Zum zehnköpfigen Vorstand gehören weiterhin für den Verband kirchlicher Archive der neu gewählte Leiter Dr. Udo Wennemuth (Karlsruhe) mit den beiden Stellvertretern Dr. Henning  Pahl (Berlin) und Dr. Johann-Peter Wurm (Schwerin), für den Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken die im Amt bestätigte Leiterin Anja Emmerich (Bielefeld) mit ihren beiden Stellvertreterinnen Dr. Mareike Rake (Hannover) und Bettina Schmidt (Stuttgart) sowie die Gruppe der juristischen Dezernenten und Referenten Dr. Rainer Rausch (Dessau), Dr. Anne-Ruth Wellert (Kassel) und Dr. Gerhard Eibach (EKD Hannover mit beratender Stimme).

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AABevK-Strategiepapier 2016

Verfasst am 07.06.2016 von

Das neue Strategiepapier „Ziele der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche“ (AABevK) ist jetzt veröffentlicht worden.

Das Papier wurde am 9. Mai 2016 in der Mitgliederversammlung der AABevK in Wittenberg diskutiert, überarbeitet und in der hier vorliegenden Form einstimmig (bei zwei Enthaltungen) angenommen (Download des Strategiepapiers als PDF-Datei).

Ein erstes Strategiepapier war am 15. Mai 2001 in Emden von der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche verabschiedet worden.

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