Fortbildungslehrgang 2018-2020, Grundkurs 2 in Hamburg abgeschlossen

Der Fortbildungslehrgang 2018/20 des VkwB für MitarbeiterInnen in kirchlichen Bibliotheken ohne fachliche Qualifiktion hat nun auch den Grundkurs 2 in Hamburg erfolgreich abgeschlossen (3. bis 8. März 2019).

12 Kolleginnen und Kolleginnen wurden in RDA, Bibliotheksorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Information und Dokumentation sowie Buchhandel unterrichtet.

Der Lehrgang gliedert sich in drei Kurswochen (2 Grundkurse und 1 Aufbaukurs), die sich auf drei Jahre verteilen, im Frühjahr 2020 findet der dritte und letzte Teil, der Aufbaukurs statt.

Das Curriculum des Lehrgangs finden Sie unter https://vkwb.info/fortbildung/.

Bei Fragen zu einem späteren Einstieg wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Verbandes kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken.

Einladung: Stand des VkwB beim 108. Deutschen Bibliothekartag

Der Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken ist beim 7. Bibliothekskongress, welcher zugleich der 108. Deutsche Bibliothekartag ist, mit einem eigenen Stand vertreten.
Wir möchten das Fachpublikum über den Verband, die evangelischen wissenschaftlichen Bibliotheken sowie unsere Angebote informieren.

Wir laden herzlich zum Besuch unseres Standes ein und freuen uns über regen Besuch! Sie finden uns auf der Ebene -1, Stand L04 (unterste Ebene des Atriums, gegenüber des Standes von BID – Bibliothek & Information).

EKD-Datenschutzgesetz – Muster für eine Datenschutzerklärung

Mit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018 sollten die Bibliotheken mit ihren Datenschutzbeauftragten klären, was sie tun können, um bis zu diesem Tag gut aufgestellt zu sein. Bei der evangelischen Kirche trat einen Tag zuvor am 24.05.2018 eine eigene Datenschutzverordnung in Kraft (DSG-EKD).

Zu beachten sind insbesondere das Recht der Nutzenden auf Löschung, Änderung und Auskunft über die personenbezogenen Daten, die in der Bibliothek genutzt werden.
Hilfreich ist hier eine Handreichung von Mitgliedern der dbv-Rechtskommission. Wir weisen aber deutlich darauf hin, dass die DSGVO im Bereich der EKD keine (auch keine ergänzende) Anwendung findet.

Ggf. sollten Sie auf ihren Internetseiten, wo personenbezogene Daten verarbeitet werden, einen Hinweis einpflegen, dass diese bei ihnen verarbeitet werden, z.B. bei einem Online-Katalog mit Selbstbedienungsfunktionen. Dieser Hinweis sollte eine Verlinkung zur lokalen Datenschutzerklärung haben.

In Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland haben wir ein Muster einer Datenschutzerklärung über die Verwendung personenbezogener Daten in der Bibliothek entworfen. Dieses basiert auf einer Vorlage des Evangelischen Literaturportals e.V., welche wir freundlicherweise nutzen durften. Bibliotheken innerhalb der verfassten Kirche, auf die das DSG-EKD Anwendung findet, können diese Vorlage für ihre Zwecke anpassen.

Schließung der Bibliothek des Evangelischen Oberkirchenrats in Oldenburg

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg hat im Rahmen ihrer Haushaltskonsolidierung beschlossen, ihre Bibliothek im Oberkirchenrat zu schließen und die Bestände an die Landesbibliothek sowie die Universitätsbibliothek in Oldenburg abzugeben. Den entsprechenden Auszug aus dem Konsolidierungsprogramm samt Begründung können Sie hier abrufen.
Die Verbandsleitung des VkwB hat für die Vorgänge kein Verständnis und hat sich in einer Stellungnahme an den Evangelischen Oberkirchenrat gewandt.

In seiner Antwort vom 28.08.2019 wird deutlich gemacht, dass die Entscheidung in einem breit angelegten Haushaltskonsolidierungsprozess getroffen und die Schließung für 2022 durch die Synode beschlossen worden sei. Für die Umsetzung sei ein geeignetes Konzept zu erarbeiten, bei dessen Planung ggf. auf das fachliche  Gespräch mit dem Verband zurückgekommen wird.

Vertrag mit der VG-Wort zu §54c UrhG (Betreibervergütung)

Die EKD informiert: Am 24. Juli 2018 hat die VG Wort den Pauschalvertrag zwischen der EKD und der ihr sowie der VG Bild/Kunst über das Erstellen von Kopien für den Bereich der kirchengemeindlichen Arbeit unterschrieben. Das bedeutet, dass wir auch zukünftig eine pauschalvertragliche Lösung für die gemeindliche Arbeit haben, in die nun auch das Fotokopieren von Bildern bzw. Abbildungen einbezogen ist.

Für den Bereich der Hochschulen und Bibliotheken ist das eingetreten, was bereits mehrfach angekündigt wurde: Diese fallen aus einer pauschalvertraglichen Abgeltung heraus und müssen ihre Geräte lizenzieren. Hierzu ist von der VG Wort ein Merkblatt erstellt worden.

Damit wird für die kirchlichen Bibliotheken der Rahmenvertrag gültig, den Staat und Länder mit der VG-Wort geschlossen haben.

Informationen zur Revision des RDA-Toolkits

Im Heft 30/2017 (Seite 25 bis 32) des VDB-Mitteilungsblattes Südwest-Info informiert Frau Dr. Wiesenmüller unter dem Titel "IFLA LRM und das 3R-Projekt – auf dem Weg zu RDA 2.0?" über die für Herbst 2018 anvisierte Revision des RDA-Toolkits.

Der Regelwerkstext würde nicht nur komplett umstrukturiert, sondern vielfach auch ganz neu gestaltet werden. Auch würde das bestehende System der Nummerierung der Regelwerksstellen aufgeben werden; ob es durch ein anderes System ersetzt würde sei noch nicht entschieden. Das "cataloguer's judgement" soll ausgeweitet werden mit der Folge, dass die Unterschiede zwischen RDA-Katalogisaten eher zu- als abnehmen werden. Die Zeitplanung für Juni (englisch) und September/Oktober 2018 (andere Sprachen) bezeichnet Dr. Wiesenmüller "als sehr ambitioniert".

Kirchliche Bibliotheken, die noch keinen Zugang zum RDA-Toolkit über einen Bibliotheksverbund haben, können ihn über das "D-A-CH-Konsortium RDA Toolkit" beantragen (derzeit noch kostenlos).

UB Tübingen: FID Theologie Antrag genehmigt

Dr. Martin Faßnacht, Fachreferent und Leiter des Fachinformationsdienstes Theologie, teilt mit, dass der FID Theologie Antrag von der DFG genehmigt wurde:

"Mittlerweile liegt uns die schriftliche DFG Bewilligung des FID Theologie Antrages für die zweite Förderperiode des FID von 2018-2020 vor. Der Antrag wurde fast vollständig bewilligt, er umfasst für drei Jahre 1,3 Mio € Fördermittel, mit Programmpauschale 1,6 Mio €. Das freut uns natürlich sehr, weil wir damit nicht nur erhebliche Erwerbungsmittel für die überregionale Bereitstellung theologischer Literatur haben, sondern auch ausreichende Mittel zur Weiterentwicklung des IxTheo, für die Umsetzung der geplanten Kooperationen und für die Förderung von Open Access. Wir freuen uns auch, dass wir nun wieder 2 Stellen für IT-Entwickler, aber erstmals auch eine 50% Stelle für bibliothekarisches und eine 100% Stelle für theologisches Fachpersonal genehmigt bekommen haben.

Es gab lediglich eine Kürzung um 2 Monate IT Entwicklung, da die Gutachter das AP 4 "Forschungsdatenmanagement" für momentan nicht zielführend halten."

Die wichtigsten Entwicklungsziele in der zweiten, nun genehmigten Förderperiode folgen in Kürze auf der FID Seite www.ub.uni-tuebingen.de/fidtheo und auf IxTheo (https://ixtheo.de).