Der Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche (AABevK) ist ein Zusammenschluss von etwa 100 kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken der evangelischen Landeskirchen und anderer kirchlicher Einrichtungen in Deutschland (und der Schweiz) mit einem Buchbestand von insgesamt etwa 4 Millionen Bänden.

Das Ziel aller dieser Bibliotheken ist es, dass Sie Texte, die Sie benötigen, finden und bekommen - unabhängig davon ob sie gedruckt oder online veröffentlicht wurden.

Jahrbuch Kirchliches Buch- und Bibliothekswesen: Band 4, N.F. erschienen

Verfasst am 21.02.2017 von

Der neue Band des Jahrbuchs Kirchliches Buch- und Bibliothekswesen ist erschienen. Er stellt ein Sonderband dar und ist als Gedenkschrift dem langjährigen Leiter der Dombibliothek Hildesheim Jochen Bepler (1951–2015) gewidmet. Kolleginnen und Kollegen aus kirchlichen und benachbarten Bibliotheken sowie wissenschaftliche Benutzerinnen und Benutzer der Dombibliothek widmen ihm den vorliegenden Band mit Studien zu Büchern und Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Das Jahrbuch kirchliches Buch- und Bibliothekswesen blickt auf eine mehr als 60 Jahre währende Tradition zurück. Seit dem Jahr 2000 wird es gemeinsam von den beiden kirchlichen Bibliotheksverbänden, der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und dem Verband kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken der evangelischen Kirche (AABevK) getragen. Mit dem Jahr 2013 erscheint es als Neue Folge nunmehr im Verlag Schnell & Steiner in neuer Gestaltung und Verbreitung.

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Fortbildung: Interkulturelle Handlungskompetenzen

Verfasst am 11.01.2017 von

Die Initative Fortbildung bietet folgendes Seminar an:

Interkulturelle Handlungskompetenzen
Termin: 09. und 10. März 2017 ; Ort: ZLB/Ribbeck-Haus, Breite Straße 35, 10178 Berlin
Kosten 175 EUR (Frühbuchertarif bis 07.02.: 145 EUR), Anmeldeschluss 01.03.2017

Ziel dieses Seminars ist es, die Selbstsicherheit der Teilnehmenden im Umgang mit ihren Nutzern/Kunden  mit Migrationshintergrund zu stärken und ihre professionelle Effizienz im interkulturellen Dialog  zu fördern. Die Teilnehmenden …
• erkennen, was sie tun können, um die Interaktion mit ihren Nutzern/Kunden erfolgreich und für alle Beteiligten zufriedenstellend zu gestalten
• reduzieren typische Reibungsverluste im interkulturellen Beratungskontext
• erkennen interkulturelle Missverständnisse und wissen konstruktiv damit umzugehen beziehungsweise  vermeiden sie
• tauschen sich untereinander über ihre Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit ihrem Publikum aus

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Aussetzung des 52a UrhG Rahmenvertrages mit der VG Wort

Verfasst am 23.12.2016 von

Die dbv-Rechtskommission informiert:
"Am 16. Dezember hatten wir Sie zu der in Vorbereitung befindlichen Aussetzung des § 52a UrhG-Rahmenvertrags mit der VG Wort („Digitale Semesterapparate“) informiert.
Die erwartete Grundsatzvereinbarung zwischen HRK, KMK und VG Wort wurde am 22.12.2016 unterzeichnet. Die bisherige Rechtslage auf Basis einer Pauschalzahlung wird zunächst bis zum 30. September 2017 verlängert; bis dahin soll eine neue Lösung gefunden werden. Es müssen also zum 1. Januar keine Texte aus den Semester- oder Forschungsapparaten gelöscht werden.
Die entsprechende Pressemitteilung der KMK finden Sie hier. "

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Feierliche Wiedereröffnung der Bibliothek der Augustana-Hochschule

Verfasst am 23.11.2016 von

Nach fast zwei Jahren An- und Umbau nimmt die Bibliothek der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau wieder ihren regulären Betrieb auf. In einem Festakt mit über 200 Gästen wurde am 18. November 2016 die Wiedereröffnung feierlich begangen.

Mitglieder der Verbandsleitung waren persönlich zum Gratulieren gekommen. Die Leiterin Anja Emmerich hob in ihrem Grußwort die langjährige Mitarbeit (seit 44 Jahren!) und das außergewöhnliche Engagement der Augustana-Bibliothek im VkwB hervor.

Lesen Sie hierzu auch die ausführliche Pressemitteilung der Augustana-Hochschule.


von links: Thilo Liebe, Armin Stephan, Eva Graffmann, Anja Emmerich (zum Vergrößern klicken)

 

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Umfrage Fragmentenbestände: Meldefrist verlängert

Verfasst am 23.11.2016 von

Die Altbestandskommission führt im Rahmen eines Projektes zurzeit eine umfassende Erhebung von Daten über Fragmentenbestände in den kirchlichen Bibliotheken durch.

Der Fragebogen steht im Anhang der Publikation "Das Ganze im Fragment: Handschriftenfragmente aus Bibliotheken, Archiven und Museen", welche im Juni an alle Mitglieder kostenfrei versandt wurde.

Die Altbestandskommission bat herzlich darum, den Fragebogen auszufüllen und per Post, Fax oder Mail zurückzusenden.

Die Meldefrist hierzu wurde nun bis zum 31.12.2016 verlängert.

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Rahmenvertrag zu §52a und §52b UrhG

Verfasst am 22.11.2016 von

Nach ungewöhnlich harten und langwierigen Verhandlungen haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund und die VG WORT auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Schriftwerke nach § 52a UrhG (elektronischer Semesterapparat) an öffentlichen Hochschulen verständigt.
Darüber hinaus haben sich die Kultusministerkonferenz, die Verwertungsgesellschaft WORT und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst nach ebenfalls schwierigen Verhandlungen auf einen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52b UrhG für die Zugänglichmachung von Werken an elektronischen Leseplätzen in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven verständigt.

Um auch nach dem 1.1.2017 neue Werke in elektronische Semesterapparate einzupflegen, muss die Hochschule direkt mit der VG Wort den Vertrag abschließen. Für jedes neue Werk muss sie strenge Umfangsvorgaben einhalten, der VG Wort genaue Einzelnachweise erbringen, sowie eine Vergütung pro Seite und Unterrichtsteilnehmer zahlen. Bis zum 31.12.2016 eingestellte Werke unterliegen noch dem alten Rahmenvertrag, brauchen also nicht entfernt zu werden.

Wegen des umständlichen Verfahrens des Einzelnachweises hat das Urheberrechtsbündnis den Ländern und den einzelnen Hochschulen dringend geraten, diesem Vertrag nicht beizutreten. Viele Landes- bzw. Hochschulrektorenkonferenzen sind dieser Empfehlung gefolgt. Aus unserem Kreis haben sich z.B. die Augustana-Hochschule und die Evang. Hochschule RWL entschlossen, dem Vertrag nicht beizutreten.

Wir empfehlen betroffenen Einrichtungen, sich über die Websiten der KMK, des dbv und des Urheberrechtsbündnisses regelmäßig über den neuesten Stand zu informieren. Der VkwB hat eine Anfrage bei der EKD gemacht, ob von dort eine Handlungsempfehlung ausgesprochen wird.

Pressemitteilung des Urheberrechtsbündnisses vom 11.10.2016 mit Verlinkungen zu den Rahmenverträgen
Pressemitteilung des Urheberrechtsbündnisses vom 07.11.2016 mit weiteren Handlungsempfehlungen
Infotext der dbv-Rechtskommission
Präsentationen einer Infoveranstaltung der Uni Duisburg-Essen

(Beitrag aktualisiert am 24.11.2016)

Ergänzung am 28.11.2016:
Entgegen der Auffassung, dass bereits eingestelltes Material pauschal abgegolten ist und bis zum Ablauf des WS 2016/17 genutzt werden kann, gibt es jetzt eine Information aus dem Wissenschaftsministerium (MIWF) Nordrhein-Westfalen, dass man auch eine andere Rechtsauffassung vertreten kann: Der bisherige Vertrag (inklusive der Pauschalvergütung) beziehe sich auf die Nutzung, nicht auf das Datum der Einstellung von Material in ein hochschulisches Lernmanagementsystem. Letztendlich bleibe es aber Risikoabwägung der Hochschule.
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die PH Ludwigsburg schließen sich dieser Auffassung an und entfernen zum 31.12.2016 urheberrechtliches Material aus den Lernplattformen.
Die EKD beobachtet die Entwicklung und spricht zurzeit keine Handlungsempfehlung aus.

 

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8. Tagung des Arbeitskreises der Kirchlichen Hochschulbibliotheken 2017

Verfasst am 21.11.2016 von

Der Arbeitskreis der Kirchenlichen Hochschulbibliotheken (AKKH) tagt vom 6. bis 8. März 2017 in Benediktbeuern.

Im Zentrum der Fortbildung stehen E-Books in wissenschaftlichen Bibliotheken.

Der Tagungsbeitrag beträgt (inkl. Übernachtung, Verpflegung) 190 EUR. Die Anmeldung ist bis spätestens 16.12.2016 möglich. Nähere Informationen finden Sie im Tagungsprogramm.

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Notfallverbund Kassel und Nordhessen gegründet

Verfasst am 16.11.2016 von

Am 11. November 2016 hat sich der Notfallverbund Kassel und Nordhessen gegründet.

Von unseren Mitgliedern sind die Landeskirchliche Bibliothek Kassel und die Bibliothek des Predigerseminars Hofgeismar beteiligt.

Die Pressemitteilung, und eine Kurzmeldung der epd.

(Meldung aktualisiert am 21.11.2016)

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5. Sitzung der evangelischen hessischen Bibliotheken am 05.09.2016

Verfasst am 16.09.2016 von

Das jährliche Treffen der evangelischen hessischen Bibliotheken fand diesmal in Kassel statt. Einen Kurzbericht finden Sie hier.

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Konrad von Rabenau (1924-2016)

Verfasst am 28.07.2016 von

Vor einigen Tagen, am 23. Juli, verstarb im Alter von 92 Jahren der Berliner Theologe Konrad von Rabenau, der als promovierter Alttestamentler seit 1956 Dozent am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg und ab 1973 Oberkirchenrat in der Kirchenkanzlei der EKU und beim Sekretariat des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR war.

Besondere Bedeutung für unsere kirchlichen Bibliotheken erlangte er nach seiner Pensionierung im Jahr 1989, als er begann, kirchliche Bibliotheksbestände in Ostdeutschland zu sichern und zu erfassen. Das wichtigste Instrument dieser Tätigkeit war der Kirchliche Zentralkatalog historischer Buchbestände im gebiet der ehemaligen DDR. Darüber hinaus befasste er sich intensiv und erfolgreich mit Fragen der Einbandforschung. Die Ergebnisse seiner Tätigkeit zur Katalogisierung sind in der Bibliothek des Evangelischen Zentralarchivs dokumentiert, seine Sammlung zur Bibliotheks- und Einbandgeschichte übergab er ein Jahr vor seinem Tod der Staatsbibliothek zu Berlin. Dies und mehr ist nachzulesen in einem Artikel in der Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Rabenau).

Wir erinnern uns an Konrad von Rabenau als eindrucksvolle Persönlichkeit und als einen der wichtigsten Akteure des kirchlichen Bibliothekswesens im Bereich der ehemaligen DDR.

(Dr. Michael Häusler, Bibliothek für Diakonie und Entwicklung, Berlin)

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